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Das hamburgweite Projekt „Kicking Girls“ wird vom Institut „Integration durch Sport und Bildung“ der Universität Oldenburg geleitet und verfolgt das Ziel, die Lebenssituation sozial benachteiligter Mädchen, insbesondere solche mit Migrationshintergrund, über den Fußballsport zu verbessern. Mit dem Projekt werden gezielt Mädchen, die nur selten Zugang zu einem Sportverein finden, angesprochen und für Bewegung begeistert und motiviert. Gleichzeitig soll ihnen der Weg in den organisierten Sport geebnet werden. Auf diese Weise wird nicht nur ihre Gesundheit gefördert und ihre Lern – und Konzentrationsfähigkeit verbessert, sondern ihnen auch die Möglichkeit geboten, durch den Erfolg in einem traditionell von Männern dominierten Sport Anerkennung und Selbstbewusstsein zu erlangen, was ihnen sonst in schwierigen sozialen und familiären Verhältnissen oft verwehrt bleibt.

1999 startete das von der Universität Osnabrück entwickelte Projekt in Oldenburg. Der Deutsche Fußball-Bund wurde darauf aufmerksam und nahm es in seine Förderung auf. Inzwischen wird es bundesweit in 65 Stadtteilen durchgeführt und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. durch die Bundeskanzlerin mit dem DOSB-"Sterne des Sport"-Preis.

Zur Projektumsetzung kooperieren Schulen und Fußballvereine. In Grundschulen werden Arbeitsgruppen für Mädchenfußball gegründet, entsprechende Schulfußballturniere durchgeführt und Mädchen weiterführender Schulen zu Fußballassistentinnen ausgebildet. Rund 1.200 Mädchen aus Grundschulen, rund 450 weiterführende Schulen sowie ca. 25 Vereine nehmen an dem von der Alexander Otto Sportstiftung in Hamburg durchgeführten Projekt teil.

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